Gastro

GIN - Schon bald wieder in aller Munde

Durchblick im LED-Dschungel

Eine gefühlte Ewigkeit fristete der Gin ein Dornröschendasein. In den 70ern und 80ern war er einer der Lieblinge der Nation. Dann verschwand er fast von der Bildfläche. Inzwischen hat er längst wieder die Bars erobert, im Nightlife soll der große Durchbruch noch folgen. Zuletzt wuchs das Segment um 30 Prozent.

Lange Jahre fristete die Spirituose aus Wacholder und anderen Kräutern in den Tanztempeln dieser Republik ein eher bescheidenes Dasein. Longdrinks wurden zwar bestellt, aber zu den üblichen Verdächtigen wie einem Rum-Cola oder einem Wodka-Bull gehörte das Relikt Gin-Tonic lange nicht mehr. Doch so langsam wacht Gin-Tonic wieder auf und getrunken, unter den Bestellern sind oft für Clubs und Discotheken Gin-Wünsche und Tonic-Bestellungen, die das Portfolio manchmal sprengen. disco-magazin zeigt, wie auch mit wenig Änderung im Portfolio große Effekte, nämlich Gewinn beim Veranstalter und Befriedigung beim Kunden, also eine Win-Win-Situation, hergestellt werden kann.

Der Stand der Dinge

An vielen Orten verstauben oft eine und manchmal auch zwei Qualitäten von Gin im Regal. Eine günstige Version eines Gins aus dem Portfolio des Getränkehändlers ihres Vertrauens und dann meist entweder Gordon’s Dry Gin, dem Klassiker im Lager, oder Bombay Sapphire, der bereits Ende der 90er-Jahre eine kleine und kurze Renaissance hatte. So mancher Club hat bereits ein wenig aufgestockt. Der Markt an Gins wird allerdings jede Woche deutlich größer, aktuell werden wochenweise weitere Wacholder-Destillate lanciert, sowohl lokale als auch internationale. Der Anstieg an Gin-Marken in den letzten zehn Jahren
ist exorbitant...

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