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Dr. Motte will Berlin die Loveparade zurückbringen. Dazu hat er in der „Mall of Berlin“ ein Modell der alten Strecke errichtet. Für fünf Euro können Unterstützer vor Ort kleine Raverfiguren kaufen, die dort aufgestellt werden. Das Ganze nennt sich „Fundraving“. +++++ Der Termin für die Club Convention 2020 steht: Am 20. Oktober wird der Mix aus Seminaren und Messe erneut im Osnabrücker "Alando Palais" über die Bühne gehen. +++++ Mitten in Stuttgarts City hat der "Mica Club" eröffnet. Hinter der sehenswerten Location steht Benjamin Rossaro. +++++ Oskar Schnitzer verlässt das "Pony" in Kampen auf Sylt nach 28 Jahren. Neue Pächter sollen Tim Becker ("Noho", St. Pauli), Tom Kinder und das Sylter Restaurantpaar Cordula und Tobias Kusch sein. +++++

Gastro

Eine der höchst prämierten Spirituosen feiert 170-Jähriges

Mitte des 19. Jahrhunderts galten Orangen noch als exotisch, sie waren teuer und und schwer zu beschaffen. Damals begann die sagenhafte Geschichte von Cointreau. Der Orangenlikör mit fruchtig-tiefen Aromen aus Orangen- und Bitterorangenschalen wird seit 170 Jahren in geheimer Rezeptur hergestellt. Seit 1849 hat Cointreau mehr als 300 internationale Auszeichnungen gesammelt und dürfte damit eine der global höchst prämierten Spirituosenmarken überhaupt sein – als fester Bestandteil von über 350 Cocktails ist er zudem unverzichtbar an den Bars der Welt. Ohne Cointreau gäbe es keine Margarita, keinen Cosmopolitan und keinen Side Car. Der Franzose Édouard Cointreau sagte damals: „Ich habe diesen Likör voller Leidenschaft erforscht. Ich wollte die Reinheit von Kristall und den subtil-delikaten Geschmack, der sich aus der Harmonie süßer und bitterer Orangenschalen ergibt.“ Nach unzähligen Testreihen hatte er den „Triple Sec“ kreiert – einen völlig neuen Orangenlikör, der mit dreifach („triple“) stärkerer Konzentration an pflanzlichen Ölen ausgestattet und trockener („sec“) als der damals beliebte Curaçao war. Cointreau wurde schnell sehr beliebt, bereits 1878 zeichnete man ihn auf der Weltausstellung in Paris aus – jener Schau, die auch elektrisches Licht populär machte. Schon zu Beginn des 20. Jahrhunderts war Cointreau eine der prägenden Spirituosen in Bars. Auch heute noch steckt Innovation in der DNA von Cointreau, folgerichtig erfand sich die Ikone schon zwei Mal neu. Zunächst mit Cointreau Blood Orange, der die süßen und bitteren Orangen um verlesene Blutorangen Korsikas ergänzt. Der dritte Streich heißt Cointreau Noir. Die Premiumkomposition vermählt den legendären Orangenlikör mit feinstem Rémy Martin Cognac und ist eine neu belebte Variation des von Édouard Cointreau im frühen 20. Jahrhundert entwickelten „Majestic“. Er feierte schon während der goldenen Jahre in Paris große Erfolge. Die Orange mag ihren Nimbus als Exot eingebüßt haben; die Aromen von Cointreau sind auch nach 170 Jahren unerreicht geblieben. Heute wird die Cointreau Destillerie in sechster Generation vom Ur-Ur-Enkel Alfred Cointreau weitergeführt. Weitere Infos unter „www.ruu.de“.