News-Ticker

Niedersachsen planlos: Erst durften ab 4. Juni alle Clubs wieder öffnen, jetzt folgt eine würgende neue Verordnung. Ab einer Inzidenz von 10 bleibt alles zu, darunter sind nur 50% Kapazität mit Maskenpflicht erlaubt. Die Branche tobt. Holger Bösch ("Index", Schüttorf) strebt ein Normenkontrollverfahren an. +++++ Auch zahlreiche Betriebe des Gastgewerbes sind Opfer der Hochwasserkatastrophe geworden. Die Berufsgenossenschaft BGN will schnell und unbürokratisch helfen. Infos bei medizinisch-technischen Fragen unter der Hotline 0621/4456-3517. +++++ Erst später stellte sich heraus, dass zwei Besucher des "Apollo" in Aachen infiziert waren. Die Behörde schickt nun rund 900 Personen, die mitgefeiert hatten, in Quarantäne. +++++ Die Überbrückungshilfe III Plus (ab Umsatzeinbruch von 30%) und die Neustarthilfe Plus können ab sofort beantragt werden. Neu ist die Restart-Präme für steigende Personalkosten. +++++ Noch bis zum 17. Oktober läuft die Ausstellung "Studio 54 Night Magic" im Dortmunder U. Vorgestellt werden zahlreiche Original-Accessoires und Fotos. +++++ Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof kann den Unterschied zwischen Speise- und Schankwirtschaften nicht nachvollziehen. Die Schließung der Innenräume reiner Schankwirtschaften ist nun vorläufig außer Vollzug gesetzt. +++++

Szene

Fit für die Zukunft: „Steffys Nightclub“, Oberhausen

Rund 1200 Gäste kamen vor einigen Wochen zum Re-Opening der letzten verbliebenen Location mit Floor in der Oberhausener Turbinenhalle. Inhaber Michael Neumann hatte den Gebäudekomplex 2005 gekauft und im Oktober 2007 im ehemaligen „T-Club“ das „Steffy“ eröffnet, das zunächst auf Schlager und Partymusik setzte und sich dann breiter aufstellte. Im Frühsommer schloss der Club, Neumann investierte sechsstellig, um den knapp 900 qm großen Betrieb etwa drei Monate lang zukunftsgerecht umzubauen. Die vier Säulenelemente, die wie spiralförmig auseinandergezogene Rohre wirkten, wurden halbiert und mit allerlei Pyroeffekten und CO2-Kanonen bestückt, sodass dem Besucher ein Feuerspektakel geboten werden kann, das an Festivals erinnert. Die übrige Technik hängt nun größtenteils an Traversen. Zusätzlich wurden acht große LED-Screens installiert. Farblich dominiert im Raum nightlife-typisches Schwarz. Musikalisch stehen R’n’B und Electro im Vordergrund, was auch mit entsprechenden Bookings bekannter DJ-Größen dargestellt wird. Verändert wurde auch der Name. Die Location heißt nun „Steffys Nightclub“ und setzt freitags auf ein Publikum ab 16 Jahren. Am Samstag wurde das Eintrittsalter auf 20 Jahre heraufgesetzt. Ende November feierte der renovierte Club das zwölfjährige Bestehen, im Januar steht Fedde Le Grand auf dem Kalender. Näheres unter „www.steffys-oberhausen.de“.