News-Ticker

Vier von fünf Mitarbeitern in der Veranstaltungsbranche erhalten seit Beginn der Krise Kurzarbeitergeld. 40 Prozent der Unternehmen haben bereits Fachkräfte verloren. Das ergab eine Umfrage des VPLT. +++++ Nie wieder Stage Set Scenery in Berlin. Die Fachmesse für Theater-, Film- und Veranstaltungstechnik blieb hinter den Erwartungen zurück, sagte die Messe Berlin. +++++ Wer seinen Club ein Jahr lang geschlossen hat, muss eine Fristverlängerung beantragen, sonst erlischt die Gaststättenerlaubnis. Das gilt in 9 Bundesländern. +++++ Anträge für die Überbrückungshilfe III können jetzt unter "www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de" gestellt werden. Dabei geht es um die Phase bis Ende Juni 2021. +++++ Mit klaren Worten hat der DEHOGA auf die neueste Lockdown-Verlängerung bis 18. April reagiert. Spätestens in der nächsten Gesprächsrunde am 12. April sei ein Fahrplan zum Re-Start vozulegen. Über 220.000 Unternehmerinnen und Unternehmer mit ihren 2,4 Millionen Mitarbeitern dürfen nicht im Stich gelassen werden. +++++

Szene

Auf der Seite der Gastronomie

Als Marktführer im Bereich Steuerberatung beobachtet die ETL-Gruppe, die sich unter den Top 5 der Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaften in Deutschland befindet, die Hilfsprogramme des Bundes und der Länder genau. „Viele Unternehmerinnen und Unternehmer aus meinem Umfeld freuen sich über die Anerkennung und arbeiten an Ideen, wie es auf längere Sicht weitergehen könnte. Der professionellen und steuerehrlichen Gastronomie gehört die Zukunft, und sie wird zurückgeben, was an Unterstützung gegeben wurde“, erklärt ETL Adhoga Branchenexperte Erich Nagl, der mit vielen Hoteliers und Gastronomen zusammenarbeitet, „die Novemberhilfen sind vielleicht nicht perfekt, aber so ziemlich die beste Lösung, die man sich derzeit vorstellen kann.“ Nagl hält es für „ökonomisch gut und zudem nur gerecht, diese Hilfe auch entsprechend zu verlängern“. Es gebe aber angesichts des Zeitdrucks nicht „die Superlösung“. „Mit Verweis darauf, dass die nun betroffenen Branchen seit dem ersten Lockdown – anders als die Industrie – nicht richtig gut in Gang kommen konnten, ist eine befristete Großzügigkeit zu rechtfertigen“, meint Nagl. Rein pragmatisch gesehen könne man jetzt „keine neuen Hilfs-Pferde satteln, sondern muss die gesattelten Pferde bis zu Ende reiten“. Viele Betriebe im Gastgewerbe stehen mit dem Rücken zur Wand. ETL Adhoga will so viele Betriebe wie möglich vor dem Aus bewahren. Darum machen unsere Kollegen Spätschichten, um schnell die Anträge auf den Weg zu bekommen.