News-Ticker

Distant Dancefloors – so heißt eine Doku von Pioneer DJ über die globalen Auswirkungen von Covid-19 auf die elektronische Musikszene. Berührend, schockierend, echt und dann doch mit einem Hoffnungsschimmer. Zu finden auf "www.youtube.com". +++++ In der Schweiz sind Clubs bereits wieder zum Teil geöffnet. Das Bundesamt für Gesundheit gab jetzt bekannt, nach Auswertung von 793 Coronafällen hätten nur 15 in Clubs stattgefunden, 13 in Bars und Restaurants, aber 216 in der Familie und 99 bei der Arbeit. +++++ Auch in Bremen dürfen jetzt Shisha-Brs wieder öffnen. Das zuständige OVG hat damit die Schießungsverfügung des Senats kassiert. +++++ Der Termin für die Club Convention 2020 steht: Am 20. Oktober soll der Mix aus Seminaren und Messe erneut im Osnabrücker "Alando Palais" über die Bühne gehen. +++++ In Südtirol dürfen die Clubs seit dem 15. Juli öffnen. Die heftigen Auflagen wurden inzwischen abgeschwächt. Seit 29. Juli können 30 Prozent der üblichen Kapazität eingelassen werden. +++++ Mike Henning und Steve Ley planen eine Testparty im Hagener "Capitol" am 29. August mit 200 Gästen und Tischbuchungen. Das Ordnungsamt hat zugestimmt. +++++

Szene

Gesamtgesellschaftliche Verantwortung

Der DEHOGA Bayern erweist sich in der Krise erneut als besonders aktiv. Er macht seinen Mitgliedern dabei auch Mut und schreibt: „Sie sind keine Bittsteller. Sie sind Helden! Sie müssen unverschuldet Ihre Betriebe schließen und setzen Ihre Existenz aufs Spiel, damit die Bevölkerung gesund bleibt. Die Lasten können wir als Branche nicht allein tragen. Das ist eine gesamtgesellschaftliche Verantwortung.“ Recht hat er und gibt Hilfestellungen. So ließ der Landesverband zusammen mit dem Bundesverband die flächendeckend behördlich angeordneten Betriebsschließungen und -beschränkungen durch eine externe Anwaltskanzlei auf die Frage möglicher Entschädigungsansprüche für die Branche prüfen. Die Kanzlei glaubt, dass Entschädigungsansprüche für die betroffenen Betriebe aufgrund des Infektionsschutzgesetzes und weiterer, außerhalb dieses Gesetzes bestehender Anspruchsgrundlagen gegeben sein können. Die Rechtslage sei allerdings komplex. Der Verband will sich nun an die Politik wenden und nachdrücklich einen sofortigen Rettungsfonds mit Entschädigungszahlungen für das Gastgewerbe einfordern.