News-Ticker

In Gelsenkirchen entsteht gerade eine neue Clubbar an der Marina des Stölting Harbor. Start soll im Januar 2019 sein. ++++ In Wackersdorf hat der "Musikpark" unter neuer Leitung am 22. Dezember wieder die Tore aufgesperrt. +++++ Der erst im Frühjahr eröffnete Techno-Club "4hertz" in Nürnberg ist schon wieder dicht. Die Betreiber geben als Grund mehrfache Schikanen der Ämter an. +++++

Szene

Kenan Duyar eröffnet „Ibiza Bottrop“

Er ist wieder zurück. Kenan Duyar hat am 6. Oktober das „Ibiza Bottrop“ eröffnet. Mitten in der Innenstadt hat der 52-Jährige eine Location gepachtet, der er einen spanischen Touch verpasst hat. Dem Gast stehen auf 1000 qm zwei Areas zur Verfügung. Vom ebenerdigen Eingang aus geht es entweder treppauf zum Dance/House-Bereich „Arriba“ mit Cocktailbar oder in den Keller zum Black-Music-Club „Bodega“, beide umfassen rund 400 qm. Ausgerechnet dort in der Hochstraße 16 hatte Duyar 1991 mit dem „Tanztreff Valentino“ seine zweite Discothek eröffnet gehabt, die er als „Nox“ 2001 verkaufte, um dann in Dülmen den viel beachteten „Giga-Parc“ zu starten. Im „Valentino“ hatte er damals Stars wie Wolfgang Petry, Scooter und Ibo auf die Bühne gebracht. Zuletzt war in dem Gebäude das „Alte Kino“ betrieben worden, das letztlich wohl nicht mehr optimal lief. Schon vor drei Jahren soll sich der Eigentümer an Kenan Duyar gewandt und um Hilfe gebeten haben. Am 6. Juni erhielt Duyar die Schlüssel und entsorgte zunächst 160 Kubikmeter Müll. Die Räume wurden dann im Ibiza-Style gestaltet. Im „Arriba“ herrscht helles, weißes Design vor. Im Betrieb sind zwei Laseranlagen von Lasertec, mit dem Sound von AD-Systems ist Duyar hochzufrieden. Bei der Technik vertraute er wie in der Vergangenheit auf Highscan aus Marl von Georg Rathmann. Hauptumsatzträger im Getränkenbereich ist Bier. Gelistet hat Duyar das spanische Estrella Damm sowie Heineken, Desperados und MiXery. Nach dem Opening und den erfolgreichen Folgewochen plant Kenan Duyar nun, die Immobilie zu kaufen. Angst vor der Zukunft der Branche hat er nicht. „Wir sollten uns an die eigene Nase fassen“, erklärt er, „na klar ist es schwierig.“ Nicht nur die Qualität der Securitys sei in den letzten Jahren grauenvoll gewesen, gepaart mit schlechtem Management, schlechten Mitarbeitern und schlechten DJs, auch die Schwarzgastronomie mit ihren Partys hätte die Discotheken regelrecht kaputtgemacht. Negativ sei Duyar dabei auch die Arroganz der Getränkeindustrie aufgefallen, die das Absatzvolumen einer Discothek verkenne. Um klare Worte war er noch nie verlegen.