News-Ticker

Die ehemalige "Elephant Lounge" in Münster hat nach ihrer Schließung als Eventlocation Roggenmarkt wiedereröffnet. Rosenmontag fand die erste Party statt. +++++ Der "Karma Club" in Murnau hat geschlossen. Das Geschäft lohne sich nicht mehr, meinte die Betreiberin. +++++ Nach einem verheerenden Brand ließ Claudia Schreiber das "Shadow" wiederaufbauen und startete jetzt durch. Der Leverkusener Club hat Anfang März wiedereröffnet. +++++ Endlich auch in Mannheim was Neues: Der "Lila Club" ist mit zwei Areas im T1 gestartet. +++++

Szene

Kenan Duyar eröffnet „Ibiza Bottrop“

Er ist wieder zurück. Kenan Duyar hat am 6. Oktober das „Ibiza Bottrop“ eröffnet. Mitten in der Innenstadt hat der 52-Jährige eine Location gepachtet, der er einen spanischen Touch verpasst hat. Dem Gast stehen auf 1000 qm zwei Areas zur Verfügung. Vom ebenerdigen Eingang aus geht es entweder treppauf zum Dance/House-Bereich „Arriba“ mit Cocktailbar oder in den Keller zum Black-Music-Club „Bodega“, beide umfassen rund 400 qm. Ausgerechnet dort in der Hochstraße 16 hatte Duyar 1991 mit dem „Tanztreff Valentino“ seine zweite Discothek eröffnet gehabt, die er als „Nox“ 2001 verkaufte, um dann in Dülmen den viel beachteten „Giga-Parc“ zu starten. Im „Valentino“ hatte er damals Stars wie Wolfgang Petry, Scooter und Ibo auf die Bühne gebracht. Zuletzt war in dem Gebäude das „Alte Kino“ betrieben worden, das letztlich wohl nicht mehr optimal lief. Schon vor drei Jahren soll sich der Eigentümer an Kenan Duyar gewandt und um Hilfe gebeten haben. Am 6. Juni erhielt Duyar die Schlüssel und entsorgte zunächst 160 Kubikmeter Müll. Die Räume wurden dann im Ibiza-Style gestaltet. Im „Arriba“ herrscht helles, weißes Design vor. Im Betrieb sind zwei Laseranlagen von Lasertec, mit dem Sound von AD-Systems ist Duyar hochzufrieden. Bei der Technik vertraute er wie in der Vergangenheit auf Highscan aus Marl von Georg Rathmann. Hauptumsatzträger im Getränkenbereich ist Bier. Gelistet hat Duyar das spanische Estrella Damm sowie Heineken, Desperados und MiXery. Nach dem Opening und den erfolgreichen Folgewochen plant Kenan Duyar nun, die Immobilie zu kaufen. Angst vor der Zukunft der Branche hat er nicht. „Wir sollten uns an die eigene Nase fassen“, erklärt er, „na klar ist es schwierig.“ Nicht nur die Qualität der Securitys sei in den letzten Jahren grauenvoll gewesen, gepaart mit schlechtem Management, schlechten Mitarbeitern und schlechten DJs, auch die Schwarzgastronomie mit ihren Partys hätte die Discotheken regelrecht kaputtgemacht. Negativ sei Duyar dabei auch die Arroganz der Getränkeindustrie aufgefallen, die das Absatzvolumen einer Discothek verkenne. Um klare Worte war er noch nie verlegen.