News-Ticker

Das britische Fachmagazin DJ Mag weiß es genau: Deutschlands bester Club ist das "Bootshaus" in Köln. Die drei Floors im Stadtteil Deutz landeten im internationalen Ranking 2019 auf Platz 8 noch vor dem Berliner "Berghain" (10.). Sieger wurde das 12.000 Personen fassende "Green Valley" aus Brasilien. +++++ Im Sommer soll der "Nautic Club" in Timmendorfer Strand wiedereröffnen. Der Club, in den seit den 70ern viele Promis kamen, war kurz kurz vor einer Neueröffnung 2016 abgebrannt. Jetzt engagiert sich ein Team aus fünf Betreibern. +++++ Einst gehörte das "A65" in Kandel zu den Topdiscos in Deutschland. Bald werden wohl türkische Großhochzeiten dort stattfinden. +++++ Ende April schließt das "Pio" in Sindelfingen die Tore. Am 30. April steigt die "Bye Bye Pio"-Party. +++++ Wahrscheinlich ein Unfall: René Lorenz, Gründer der "Flower Power"-Kette mit Clubs in Leipzig, Dresden und Halle ist bei einem Besuch seines "Club No 12" in Halle tödlich verunglückt. +++++

Szene

Sind die Tage für die „Schorre“ gezählt?

Natürlich werden die Gäste im Laufe der Zeit auch selbst immer älter. Das dürfte jedoch kein Grund sein, eine Discothek in ein Altenheim zu verwandeln. Das haben angeblich die neuen Eigentümer des Geländes, auf dem sich die bekannte Discothek „Schorre“ in Halle/Saale befindet, vor. Seit Jahrzehnten wird in der Location mit einer Kapazität von über 1000 Personen auf drei Floors gefeiert, Ende November wurde der 27. Geburtstag gefeiert. Da der Mietvertrag erst Ende Mai ausläuft, war eigentlich klar, dass der Betrieb noch mindestens so lange weitergeht. Betreiber Baris E. soll vorsichtshalber bereits nach einem Ausweichstandort suchen. Doch kurz vor Weihnachten hatte laut Lokalpresse der neue Eigentümer, das Wohnungsunternehmen Neutecta aus Leipzig, die Schlösser austauschen und einen Bauzaun rund um das Gebäude errichten lassen. Die Betreiber sollen nicht vorab informiert gewesen sein, erwirkten aber rasch eine einstweilige Verfügung, um die geplanten Events doch noch stattfinden zu lassen. Inzwischen sollen sich die Fronten geklärt haben und die Zeichen auf Entspannung stehen, zumal die Stadt noch keine Entscheidung bezüglich eines Gebäudeabrisses getroffen hat.