News-Ticker

Dr. Motte will Berlin die Loveparade zurückbringen. Dazu hat er in der „Mall of Berlin“ ein Modell der alten Strecke errichtet. Für fünf Euro können Unterstützer vor Ort kleine Raverfiguren kaufen, die dort aufgestellt werden. Das Ganze nennt sich „Fundraving“. +++++ Kündigung für "Kitkat Club" und "Sage" in Berlin. Mitte 2020 droht das Ende. Noch gibt es aber Hoffnung. +++++ Aufatmen im Ludwigshafener "Musikpark". Wegen einer einsturzgefährdeten Hochstraße waren Rettungswege nicht nutzbar. Die Behörden schlossen die Discothek. Schon drei Wochen später geht es nun weiter. Mit einer Gerüstkonstruktion wurde ein zusätzlicher Rettungsweg geschaffen – die Behörden stimmten zu. +++++ Buttersäure-Angriff auf die beiden Clubs "Fröhlichs Kneipenclub" und "Mensch Meier" in Lahr. Mehrere Menschen erlitten starke Reizungen. Die mutmaßlichen Täter sind wahrscheinlich gefasst. +++++ Ende für die Legende, die 1978 als "Rockpalast" gestartet war. Das "Matrix" in Bochum hat am 28. Dezember die letzte Clubnacht gefeiert. Allerdings werden weiterhin Events und Konzerte veranstaltet. +++++ Als möglicher neuer Standort für die Ludwigsburger "Rockfabrik" steht nun ein Areal in Bietigheim-Bissingen im Gespräch. Entschieden ist aber noch nichts. +++++ Im "Bali" in Eggenfelden hat es sich endgültig ausgetanzt. In dem Gebäude soll jetzt ein Fitnessstudio eröffnet werden. +++++

Szene

Übers Ziel hinausgeschossen

Auch hochkarätige Edelclubs sind vor Polizeiaktionen nicht gefeit. Das durfte jetzt das Münchener „Heart“ am Lenbachplatz (Archivfoto) erleben. Schlagartig verschafften sich rund 160 Beamte Zutritt zu dem Club mit Restaurant, in dem sich etwa 180 Gäste und Mitarbeiter befunden haben sollen. Grund war angeblicher Kokainhandel. Doch eine Rauschgifthöhle wurde nicht vorgefunden. Nur Drogen in kleineren Mengen, darunter 20 Gramm Kokain, wurden sichergestellt. Gäste und Betreiber zeigten sich nach der Razzia empört. Der über vier Stunden andauernde Einsatz sei unverhältnismäßig gewesen. Ein Anwalt nannte ihn gar rechtswidrig. In der Münchener Abendzeitung beschwerte sich ein junger Marketingmanager, er habe sich im Beisein weiterer, ihm unbekannter Gäste nackt ausziehen müssen. Eineinhalb Stunden lang habe er zuvor mit den Händen nach vorne gerichtet stehen müssen. Das sei entwürdigend gewesen.