News-Ticker

Das britische Fachmagazin DJ Mag weiß es genau: Deutschlands bester Club ist das "Bootshaus" in Köln. Die drei Floors im Stadtteil Deutz landeten im internationalen Ranking 2019 auf Platz 8 noch vor dem Berliner "Berghain" (10.). Sieger wurde das 12.000 Personen fassende "Green Valley" aus Brasilien. +++++ Im Sommer soll der "Nautic Club" in Timmendorfer Strand wiedereröffnen. Der Club, in den seit den 70ern viele Promis kamen, war kurz kurz vor einer Neueröffnung 2016 abgebrannt. Jetzt engagiert sich ein Team aus fünf Betreibern. +++++ Einst gehörte das "A65" in Kandel zu den Topdiscos in Deutschland. Bald werden wohl türkische Großhochzeiten dort stattfinden. +++++ Ende April schließt das "Pio" in Sindelfingen die Tore. Am 30. April steigt die "Bye Bye Pio"-Party. +++++ Wahrscheinlich ein Unfall: René Lorenz, Gründer der "Flower Power"-Kette mit Clubs in Leipzig, Dresden und Halle ist bei einem Besuch seines "Club No 12" in Halle tödlich verunglückt. +++++

Szene

Digitalisierung gehört zur Geschäftsstrategie

Die Digitalisierung im Gastgewerbe nimmt zu, bleibt aber immer noch leicht hinter dem Gesamtdurchschnitt aller Branchen zurück. Das ergab die Benchmark-Studie „Digitalisierungsindex Mittelstand 2018“, die Technoconsult im Auftrag der Deutschen Telekom erstellt hat. Demnach gehört für Gaststätten und Hotels die digitale Transformation zum Alltag. Auf Webseiten machen sie auf ihre Angebote aufmerksam, lassen sich auf Online-Portalen bewerten oder testen gar Roboter als zusätzliche Servicekräfte. Einen Schwerpunkt legen die Betreiber auch auf das Thema „Kundenbeziehungen“. Professionelle CRM-Systeme helfen, die Kunden individueller zu betreuen und eine langfristige Beziehung zu den Gästen aufzubauen. Inzwischen haben 45 Prozent der Betriebe überdies die sozialen Netzwerke für sich entdeckt, um Kundenbeziehungen anzubahnen oder zu halten. Gute Erfahrungen hat die Branche mit der Cloud gemacht: 85 Prozent der Betriebe mit Cloud-Lösungen sprechen von positiven Auswirkungen auf die Kosteneffizienz. 90 Prozent haben damit die interne Prozessqualität verbessert. „Die Studie zeigt, dass sich auch einzelne digitale Maßnahmen lohnen. Die Unternehmen steigern ihren Umsatz, verringern die Kosten und können leichter neue Kunden gewinnen“, sagt Thomas Spreitzer, verantwortlich für den Vertrieb im Bereich kleine und mittlere Unternehmen sowie den Partnervertrieb und das Marketing bei der Telekom Deutschland. Dennoch nutzen erst 31 Prozent die Cloud. Selbst der Einsatz von Webseiten lässt sich im Gastgewerbe weiter professionalisieren: Obwohl 87 Prozent der Betriebe, die eine Webseite haben, leichter Kunden gewinnen, nutzen erst 51 Prozent der Befragten diese Chance. Und lediglich 45 Prozent haben ihre Homepage fu¨r mobile Endgeräte optimiert, wiewohl potenzielle Kunden erst einmal zum Smartphone greifen, wenn sie zum Beispiel den nächsten Restaurantbesuch planen. Wie genau die Situation in Clubs und Discotheken aussieht, wurde nicht erhoben. vermutlich sind diese aber erheblich besser aufgestellt. Wer einen Selfcheck durchführen möchte, kann dies unter „https://benchmark.digitalisierungsindex.de/“ tun.