News-Ticker

Die "Elephant Lounge" in Münster hat nach fast 50 Jahren geschlossen. Die Closing-Party am 9. Februar war brechend voll. Schon in wenigen Wochen startet Gerald Wissel in den Räumen einen Mix aus Virtual Reality Room und Eventlocation. Neuer Name: Roggenmarkt. +++++ "Bollwerk" ade. Martin Fritz hat den Tanztempel im österreichischen Graz verkauft, inzwischen ist dort das "N8 Graz" gestartet. +++++ In Bad Lauterberg hat das "Level" eröffnet. Geschäftsführer des Elektro-Clubs ist Khaled Jouini. +++++ Im "Shadow" in Wiesdorf soll es ab März weitergehen. Vor einem Jahr hatte ein Brand den Laden zerstört. +++++

Szene

Digitalisierung gehört zur Geschäftsstrategie

Die Digitalisierung im Gastgewerbe nimmt zu, bleibt aber immer noch leicht hinter dem Gesamtdurchschnitt aller Branchen zurück. Das ergab die Benchmark-Studie „Digitalisierungsindex Mittelstand 2018“, die Technoconsult im Auftrag der Deutschen Telekom erstellt hat. Demnach gehört für Gaststätten und Hotels die digitale Transformation zum Alltag. Auf Webseiten machen sie auf ihre Angebote aufmerksam, lassen sich auf Online-Portalen bewerten oder testen gar Roboter als zusätzliche Servicekräfte. Einen Schwerpunkt legen die Betreiber auch auf das Thema „Kundenbeziehungen“. Professionelle CRM-Systeme helfen, die Kunden individueller zu betreuen und eine langfristige Beziehung zu den Gästen aufzubauen. Inzwischen haben 45 Prozent der Betriebe überdies die sozialen Netzwerke für sich entdeckt, um Kundenbeziehungen anzubahnen oder zu halten. Gute Erfahrungen hat die Branche mit der Cloud gemacht: 85 Prozent der Betriebe mit Cloud-Lösungen sprechen von positiven Auswirkungen auf die Kosteneffizienz. 90 Prozent haben damit die interne Prozessqualität verbessert. „Die Studie zeigt, dass sich auch einzelne digitale Maßnahmen lohnen. Die Unternehmen steigern ihren Umsatz, verringern die Kosten und können leichter neue Kunden gewinnen“, sagt Thomas Spreitzer, verantwortlich für den Vertrieb im Bereich kleine und mittlere Unternehmen sowie den Partnervertrieb und das Marketing bei der Telekom Deutschland. Dennoch nutzen erst 31 Prozent die Cloud. Selbst der Einsatz von Webseiten lässt sich im Gastgewerbe weiter professionalisieren: Obwohl 87 Prozent der Betriebe, die eine Webseite haben, leichter Kunden gewinnen, nutzen erst 51 Prozent der Befragten diese Chance. Und lediglich 45 Prozent haben ihre Homepage fu¨r mobile Endgeräte optimiert, wiewohl potenzielle Kunden erst einmal zum Smartphone greifen, wenn sie zum Beispiel den nächsten Restaurantbesuch planen. Wie genau die Situation in Clubs und Discotheken aussieht, wurde nicht erhoben. vermutlich sind diese aber erheblich besser aufgestellt. Wer einen Selfcheck durchführen möchte, kann dies unter „https://benchmark.digitalisierungsindex.de/“ tun.