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Die Original Spezi gibt es natürlich auch und zwar vom Erfinder selbst. Brandneu ist dabei der Launch des Spezi E:nergy Zero als zuckerfreie Variante, aber mit Koffein und Taurin. Zielgruppe sind aktive, junge Menschen. Angeboten wird der Newcomer in 0,33-l-Longneckflaschen und -Dosen.
Die Original Spezi von Riegele: Jetzt wurde auch eine Spezi E:nergy Zero mit Koffein und Taurin gelauncht.
Marktführer Coca-Cola zeigt sich auf dem deutschen Markt mit der Kernmarke in elf Varianten. Dazu zählen neben dem Original auch Coca-Cola-Cherry, Vanilla und Lemon sowie bei den kalorienfreien Alternativen Coca-Cola Light und Light Koffein sowie Coca-Cola Zero Sugar, Coca-Cola Zero Sugar Zero Koffein, Coca-Cola Zero Sugar Cherry, Vanilla und Lemon. Im Rampenlicht steht momentan aber Coca-Cola Zero Sugar. Die Markteinführung war im Juli 2006, also vor fast genau 20 Jahren. Damals von manchen Menschen skeptisch beäugt, hat sich die zuckerfreie Neuheit am Markt als Versprechen, vollen Geschmack auch ohne Zucker bieten zu können, schon lange durchsetzt. „Dieses Versprechen hat verschiedene Generationen inspiriert und es ihnen ermöglicht, ihre Wahl für sich zu treffen, ohne dabei auf Geschmack verzichten zu müssen“, erklärt Evelyne De Leersnyder, Geschäftsführerin der Coca-Cola GmbH.
Die Ansprüche jüngerer Zielgruppen nach zuckerreduzierten und natürlichen Alternativen kann auch Sinalco befriedigen. Die urdeutsche Marke aus Duisburg serviert ein breites Portfolio an zuckerreduzierten und -freien Limonaden sowie zertifizierten Bio-Produkten. Im Fokus stehen aktuell die Sinalco Leichte Limo in den Geschmacksrichtungen Pfirsich-Zitrone und Apfel-Kirsche. Die beiden Leichten Limos gibt es in der 0,33-Liter-Longneck-Mehrweg-Glasflasche. „Aber auch Mixability und Barkompatibilität sind für Sinalco ein großes Thema“, weiß Christian Baggeroer, Nationaler Verkaufsleiter Außer-Haus-Markt & GFGH, „die Marke ist hinter der Bar ein echter Gamechanger: Sinalco Orange bringt mit ihrer fruchtigen Frische eine perfekte Balance in spritzige Highball-Kreationen, während Sinalco Cola mit seinen würzig-herben Noten als vielseitige Basis für moderne Low-ABV-Konzepte überzeugt. Ob als Filler für Aperitivo-Drinks, als spritzige Ergänzung zu Kräuter- und Bitterlikören oder in Kombination mit hochwertigen Spirituosen: Sinalco eröffnet neue Möglichkeiten für Signature Drinks und zeigt, dass Klassiker immer wieder neu interpretiert werden können.“ Als mittelständisches Familienunternehmen steht Sinalco dabei für echte Partnerschaft auf Augenhöhe. „Das machen wir übrigens nicht allein, sondern erarbeiten individuelle Lösungen gemeinsam mit unseren Nightlife-Partnern“, ergänzt Baggeroer.
Überraschend mutet der aktuelle Schritt von Fritz-Kola an. Kurz vor dem Jahreswechsel hatten die Hamburger fünf ihrer Sorten auf St. Pauli und in der Sternschanze im 0,33-l-Dosengebinde getestet. Seit der Gründung 2003 setzte Fritz-Kola aus Überzeugung auf Glasmehrweg und zeigte damit klare Kante gegen die Vermüllung und Plastikflut in der Getränke-
industrie.
Doch wirklich nachhaltig ist Glas nur, wenn es wiederbefüllt werden kann und wieder zurück in den Recyclingkreislauf gelangt, heißt es nun. In einigen Märkten und Zielgruppen zeigen Dosen derzeit stabilere Rückgabequoten als Glasmehrwegflaschen. fritz-kola geht in Sachen Nachhaltigkeit deshalb jetzt den nächsten Schritt und setzt im eigenen Sortiment auf die Dose als zusätzliches Gebinde – zunächst in limitierter Auflage. Keine Kehrtwende, sondern ein weiterer konsequenter Schritt in die gleiche Richtung: Fritz-Kola setzt auch weiterhin auf die jeweils wirksamste Lösung für weniger Müll und ein funktionierendes Pfandsystem. Gründer und Geschäftsführer Mirco Wolf Wiegert und Kompagnon Florian Weins engagieren sich seit Jahren für eine deutliche Erhöhung des Pfands auf Glasflaschen und plädieren für einen Betrag zwischen 20 und 25 Cent, um die Rückführung und den Erhalt des Mehrwegsystems langfristig zu sichern. Für sie ist der Schritt zur Dose auch eine Reaktion auf eine ausbleibende Modernisierung des Glasmehrwegsystems in Deutschland.
Zudem steht das Thema Zuckerfrei ganz oben auf der Agenda, allerdigs ohne Zwang. „Uns bei Fritz-Kola ist dabei wichtig, dass unsere Fritz-Fans selbst über ihren Zuckerkonsum entscheiden können, ohne dabei Kompromisse im Geschmack machen zu müssen“, sagt Florian Weins, „deshalb bieten wir unsere Kola in verschiedenen Varianten mit und ohne Zucker an und ausschließlich in kleinen Portionsgrößen: 0,2 l, 0,33 l oder 0,5 l.“ Neuestes Produkt ist seit April das Upgrade der bisherigen Bio-Kola mit Fritz-Kola Organic, das näher am Geschmack des Kola-Originals sein soll.
Gefragt sind im Markt Marken und attraktive Sorten. Auf dieser Klaviatur spielt Gerolsteiner mit Bravour. „Marken sind für den Gast bei der Erfrischungsgetränkewahl wichtige Identifikations- und Orientierungspunkte. Sie stehen für Qualität und Verlässlichkeit, aber auch für neue Impulse und Abwechslung“, teilt das Unternehmen mit. Gerolsteiner setzt auf das 0,33-l-Longneckgebinde, das mit seinen typischen Trinkritualen perfekt ins Nightlife passt. Favoriten sind die beiden Limos Orange Passionsfrucht und Citrus Minze. Die Rezepturen geben der klassischen Orangen- und Zitronen-Limo einen neuen Kick. Auch die beiden innovativen Grilled-Sorten können bei den Gästen punkten. Gerolsteiner Grilled Watermelon Mint kombiniert die Trendsorte Wassermelone mit einem Hauch Minze, Grilled Lemon Rosemary vereint Zitrone mit würzig-herbem Rosmarinaroma.
Seit 2009 stellt die Berliner Fruchtmanufaktur Proviant („www.proviant.de/“) natürliche Produkte in hochwertiger Bio-Qualität her und punktet damit vor allem in der Heimatstadt Berlin und Köln. Neue Sorten sind für dieses Jahr nicht geplant. Im Mai wird jedoch das Gebinde-Portfolio um eine 0,33-Liter-Einwegdose, die zunächst in drei Sorten erhältlich sein wird, erweitert. Bislang besteht das Portfolio aus fünf Bio Limonaden, zwei Bio-Schorlen und zwei Colas. „Immer mehr Menschen achten auf natürliche Zutaten, Bio-Qualität und Transparenz – wir bei Proviant setzen genau hier an“, sagt Brand-Managerin Julia Happe bei Drinks & More, „mit unseren leckeren Bio-Limonaden und Bio-Schorlen bringen wir seit 2009 echten Fruchtgeschmack ins Glas. Die neue 0,33-Liter-Einwegdose ist eine Gebinderweiterung, die unsere Produkte jetzt noch praktischer für unterwegs macht – perfekt um sich zwischendurch etwas Gutes zu tun.“
Den Schritt ins Limoland hat auch die mecklenburgische Brauerei Lübzer gewagt. LÜMO heißt der Neuling, der gleich dreifach den Markt mit dem Anspruch betreten hat, eine richtig fruchtige Limo mit nur so viel Zucker wie nötig und einem klaren Markenauftritt mit reduzierter, aber selbstbewusster Kommunikation zu liefern. Die Sorten heißenZitrone als bewährter Limo-Klassiker, Weißer Pfirsich sowie RoteBeeren & Apfel. „Wir sehen viele Limonaden, die immer komplexer und erklärungsbedürftiger werden“, erklärt Senior Brand Managerin Marleen Hoyer, „LÜMO geht bewusst einen anderen Weg: Weniger ist mehr. Wir wollen nicht die Welt erklären oder mit funktionalen Zusatzstoffen überfordern, sondern einfach nur erfrischen.“
Mate-Limos zählen schon seit Jahren zu den Trendsorten vor allem in studentisch geprägten Metropolregionen. Die geschmacklich gefällige Marke Mio Mio der Berentzen-Tochter Vivaris hat hier im On- und Off-Trade deutliche Akzente setzen können und hat dabei die erfolgreichen Zero-Sugar-Sorten im Auge. „Diesen Trend können wir auch in unserer Mio Mio Zero Range beobachten“, erklärt Senior Brand Managerin Katharina van Helden, „mit plus 33 Prozent bei der Mate Zero und plus 17 Prozent bei unserer Cola Zero zeigen diese Sorten das stärkste Absatzwachstum im gesamten Mio Mio Portfolio.“ Zu Jahresbeginn war auf Wunsch der Community Mio Mio Mate Zero Ginger in der 0,5-l-Flasche und der 0,3-l-Dose gelauncht worden. Mit Mio Mio Green Mate Passionfruit folgt nun in der Dose die erste Limited-Edition, die bis September erhältlich sein soll. Um die fruchtig-frischen Geschmacksnoten in den Vordergrund zu rücken wurden die Green-Mate-Blätter dabei nicht geröstet.
Nachdem in der Vergangenheit Filler-Innovationen wie The Basil, The Grapefruit, The Passionfruit und The Raspberry das Porfolio bestimmt hatten, launcht Soda Libre – Vertrieb über Schwarze und Schlichte – jetzt eine klassische Limo-range mit den Sorten Zitrone und Orange, die wie hausgemachte Limonaden schmecken sollen. Angeboten wird das Duo in der Sleek Can. „The Classics Lemonade greift damit einen Trend auf, der auch in der Gastronomie deutlich spürbar ist: hausgemachte Limonaden sind heute fester Bestandteil vieler Getränkekarten“, so Brand Managerin Ann-Kathrin Wendt, „gleichzeitig haben Gäste und Kaufende klare Ansprüche an die Rezeptur: gern ohne Zusatzstoffe, dafür aber höchste Qualität bei den Inhaltsstoffen. Die DNA von Soda Libre.“
Innovative Inhalte gehören zu den neun Sorten, die Alwa Mineralbrunnen aus Sersheim bei Stuttgart neuerdings in modern designte 0,33-l-Longneckflaschen abfüllt. Neben klassischen Sorten finden sich in der Range Pink Grapefruit, Zitrone-Limette und Orange-Mango. Kern der Marke ist die Alwa Glückszeit Mission: Rund ein Viertel der Unternehmensanteile werden von der Alwa Stiftung gehalten. Über die ausgeschütteten Gewinne jeder verkauften Flasche sowie zusätzliche Markenengagements fördert Alwa hunderte Projekte in Sport, Kunst, Kultur und Bildung – überall dort, wo Menschen ihre Leidenschaften entdecken und Talente entfalten können. So entstehen Jahr für mit Unterstützung der Konsumenten über 20 Mio. „Glücksstunden“.
Text: Klaus Niester
