Der moderne Shot: „Lifestyle gemeinsam erleben“
Es sind Rituale, die Gruppen zusammenschweißen. Nachts im Club gehören auch Shots dazu. Sie sorgen für gemeinsame Momente. Gefragt sind Markenprodukte, die Lifestyle transportieren. Zur Hürde können dabei aber zu hohe Preise werden.

Der Trend ist nicht neu. Shots schaffen soziale Momente. Gruppen definieren sich über gemeinsames Handeln und Denken, nachts auch über gemeinsames Erleben. Da passt es wunderbar, wenn zu Beginn der Nacht miteinander angestoßen wird. „Auf die nächsten Stunden“, „auf uns“, „auf euch“ oder einfach nur als Zeichen zusammenzustehen. 

Ob als Auftakt des Abends, beim Wiedersehen oder als verbindendes Ritual innerhalb einer Gruppe, Shots haben eine klare soziale Funktion. „Das gemeinsame Anstoßen und der gleichzeitige Konsum schaffen einen Anlass, der sich von klassischen Longdrinks oder Cocktails deutlich unterscheidet“, erklärt Tim Hotfiel, Senior Brand Manager bei Schwarze und Schlichte. „Shots lockern die Atmosphäre auf, fördern Interaktion innerhalb von Gruppen und stehen oft symbolisch für gemeinsame Erlebnisse, spontane Entscheidungen und Unbeschwertheit“, sagt Jacquelin Walus, Brand-Managerin bei Sierra Madre, und Britta Staege von Mast-Jägermeister konstatiert: „Shots sind soziale Katalysatoren und Connectoren. Sie schaffen einen klaren, gemeinsamen Moment, in dem sich Gruppen synchron erleben. Dieses „Jetzt zusammen“ macht aus einzelnen Menschen eine Einheit – spontan, emotional, verbindend. Für Jägermeister als Marke, die die Gemeinschaft feiert, ist dieser Moment zentral.“ Es sind die Momente, die zählen. Anna Weinrich von Wein Wolf sieht dabei das Ritual, Neues zu starten oder einen Abschluss zu zelebrieren, ganz vorne. 

Lorem

Vor allem im Nachtleben sind Shots ein verbindendes Element. „Für viele Gäste sind Shots ein festes Ritual beim Ausgehen. Genau darin liegt ihr besonderer Reiz“, sagt Lisa Behn vom Kleiner Feiglich-Hersteller Waldemar Behn, „hinzu kommt, dass Shots gut zur Dynamik von Bars, Clubs und Discotheken passen: Sie sind unkompliziert zu bestellen, schnell serviert und lassen sich ideal in den Verlauf eines gemeinsamen Abends integrieren.“ „Shots schaffen gemeinsame Momente, bringen Menschen zusammen und gehören für viele Gruppen einfach zum Ausgehen dazu“, betont auch Marc Jäggle aus dem Marketing von Ficken-Anbieter EFAG, „Shots werden selten allein getrunken, und das gemeinsame Anstoßen und Trinken macht sie zu einem festen Ritual im Nachtleben.“

Julian Wurtz von Kornfetti aus Hamburg meint sogar: „Für mich gehören Shots zu den wichtigsten Ritualen überhaupt, wenn Freunde gemeinsam feiern gehen. Ein Shot verbindet. Man stößt an, erlebt gemeinsam einen Moment und kommt oft auch mit anderen Leuten ins Gespräch. Genau das macht Nightlife aus.“ Allerdings würden sie in Deutschland nach wie vor unterschätzt. „In vielen Ländern wird daraus an der Bar ein richtiges kleines Spektakel – mit Show, Stimmung und Emotionen. Genau dieses Erlebnis bleibt den Gästen im Kopf“, so Wurtz, „bei Shots haben sich viele Marken zu lange auf Bewährtem ausgeruht. Dabei wünschen sich gerade jüngere Gäste immer wieder neue Impulse. Sie sind durch Social-Media daran gewöhnt, dass ein Highlight auf das nächste folgt. Genau das sollte sich auch an der Bar widerspiegeln.“

Verspricht Spaß in jeder Damenund Herrenrunde: Für gierige Genießer gibt es den Dildo-Shot auch in der 3-l-Flasche.

Auch bei der Kundenbindung können sie eine Rolle spielen. „Für den Gastronomen sind es leicht handzuhabende Serving-Sizes, bei denen man die Stammkundschaft auch mal zu einer Runde einladen kann“, ergänzt Frederic Karberg von Mack & Schühle und betont die Bedeutung von Shots als elementarer Baustein für die Clubszene: „Da die Shots ohne Filler und Eis auskommen und in klar erkenntlichen Serviergrößen angeboten werden, entsprechen die Klaren auch dem aktuellen Konsumtrend, bewusster und maßgeregelter zu konsumieren.“

Das sieht man auch bei Kornfetti so. „Es gibt kaum etwas Schöneres, als wenn der Barkeeper einer Gruppe auch mal einen Shot ausgibt“, sagt Julian Wurtz, „solche kleinen Gesten bleiben im Kopf, schaffen Bindung und sorgen oft auch für mehr Trinkgeld. Deshalb würde ich Shots nicht über den Preis definieren, sondern über ihren Wert für das Gesamterlebnis.“ Wer gut in den Abend startet, bringt am Ende auch einen höheren Gesamtumsatz.

Tequila mit Style: Blanco und Reposado der Casa Maestri mit den Keramikflaschen der Marke MFM

Doch manchmal wird das Gruppengefühl auf eine harte Probe gestellt. Wenn heute Michi mal dran ist, die erste Runde in der Disco zu holen, weil gestern in der Kneipe Anna-Lena acht Shots geordert hat, bremst der Blick auf die Getränkekarte ganz plötzlich die Motivation. Fünf Euro soll der „kleine Schuss“ kosten. Da muss Michi schlucken. Der Gruppenspaß schlägt auf einmal mit 40 Euro zu Buche.

So wird ein liebgewonnenes Ritual schnell an die Wand gedrückt. Dass Gastronomen Geld verdienen müssen und sollen, ist keine Frage. Wer die Preise überreizt, schaut allerdings sogar doppelt in die Röhre. „Wichtig ist, dass der gemeinsame Bestellimpuls erhalten bleibt und der Preis nicht zur Hürde für die gesamte Gruppe wird“, mahnt Tim Hotfiel von Schwarze und Schlichte. Entscheidend sei, dass der zweite und dritte Shot genauso selbstverständlich bestellt wird wie der erste – und genau dabei unterstütze das Unternehmen ein stimmiges Konzept und eine attraktive Inszenierung. „Wenn Preise zu hoch angesetzt werden, sinkt diese Dynamik schnell. Wir empfehlen Gastronomen deshalb, stärker in Gruppenmechaniken zu denken: beispielsweise durch attraktive Bundle-Angebote, Staffelpreise oder sogenannte Round-Angebote, bei denen mehrere Shots gemeinsam bestellt werden“, empfiehlt Jacquelin Walus von Sierra Madre. Entscheidend sei, dass Shots nicht ausschließlich als margenstarker Einzelverkauf betrachtet werden. Vielmehr würden sie Frequenz an der Bar erzeugen, Anschlussbestellungen fördern und die allgemeine Konsumlaune innerhalb einer Gruppe steigern. „Ein fair kalkulierter Shot kann langfristig deutlich profitabler sein als ein hochpreisiges Einzelprodukt mit geringer Rotation“, so Walus.

Beliebter Klassiker: Sambuca mit drei Kaffeebohnen wie hier von Antica aus Italien
Dem stimmt auch Olivia Endlich von Nordbrand Nordhausen – Marke Pfeffi – wohl zu. Die Produktmanagerin beobachtet einn bewussteres und selektiveres Konsumverhalten, insbesondere bei jüngeren Zielgruppen wie der Generation Z. „Ein attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis bleibt daher ein wichtiger Faktor, um spontane Gemeinschaftsanlässe zu fördern“, sagt Endlich. Konkrete Preisempfehlungen will sie aber – wie auch alle anderen befragten Firmen – nicht geben. „Eine attraktive Preisgestaltung sollte den gemeinschaftlichen Charakter von Shots unterstützen“, sagt Lisa Behn von Kleiner Feigling, „wenn Gäste das Gefühl haben, gemeinsam unkompliziert anstoßen zu können, wirkt sich das oft positiv auf die Bestellbereitschaft aus. Gruppenangebote oder andere attraktive Angebotsmechaniken können zusätzliche Impulse setzen und den Anlass für die nächste Runde schaffen.“ Auch Marc Jäggle von EFAG sieht eine praktikable Lösung eher in Gruppenangeboten als generelle Preisanpassungen. „Aktionen wie 5+1 schaffen einen klaren Mehrwert für die Gäste und fördern genau das Gemeinschaftserlebnis, für das Shots stehen“, erklärt er, „mit Ficken unterstützen wir solche Konzepte aktiv. Unser Herztablett bietet Platz für sechs Shots und eignet sich ideal für entsprechende Aktionen. Dank attraktiver Margen und des vergleichsweise moderaten Alkoholgehalts von 15 Prozent lassen sich solche Angebote wirtschaftlich attraktiv umsetzen – für Gäste und Gastronomen gleichermaßen.“ Entscheiden muss der Gastronom, der seine Gäste und ihre Kaufkraft kennt.
Doppelnote: der bittere Kräuterlikör Zwack Unikum in der Version mit Orange

Auch Frederic Karberg von Mack & Schühle rät, auf Anreize für Gruppen durch ein Bundle zu setzen. „Dies wird oft begleitet von einer ansprechenden Darbietung auf beispielweise einem Meter oder Holzbrett“, erklärt er, „für Locations, die mit einem Pfandsystem arbeiten, kann es auch ein Ansatz sein, dem Kunden die Wahl der Pfandrückzahlung oder eines Shots anzubieten, um so gegebenenfalls auch neuartige oder promotionierte Shot-Produkte zu etablieren.“

Seit der Coronapandemie befindet sich der Alkoholkonsum im flotten Sturzflug. Weniger Bier, weniger Wein und Sekt und weniger Spirituosen. „Die Entwicklung macht auch vor Shots nicht halt“, sagt Marc Jäggle, „die Menschen gehen seltener aus, achten stärker auf ihre Ausgaben, und Alkohol wird in einigen gesellschaftlichen Gruppen kritischer betrachtet als noch vor einigen Jahren.“ Ihre Bedeutung hätten die kleinen Kurzen aber trotzdem nicht verloren. „Sie gehören weiterhin zu den wenigen Getränken, die bewusst als Gemeinschaftserlebnis konsumiert werden. Gerade deshalb bleiben sie ein wichtiger Bestandteil von Clubs, Bars und Veranstaltungen“, ist Jäggle überzeugt. Das sieht auch Tim Hotfiel so: „Der Shot hat seinen festen Platz im Nachtleben behalten – die Art des Konsums hat sich jedoch verändert. Heute beobachten wir eine stärkere Orientierung an Geschmack, Qualität und Inszenierung. Gäste wählen bewusster und erwarten Produkte, die geschmacklich überzeugen und zugleich zum Gesamterlebnis eines Abends beitragen. Insbesondere jüngere Zielgruppen treiben diese Entwicklung voran. Gefragt sind markante Geschmacksprofile, ein eigenständiges Markenbild und Konzepte, die sowohl im Ausschank als auch im sozialen Miteinander funktionieren. Für Marken bedeutet das, sich klar zu positionieren und über den reinen Produktnutzen hinaus einen Mehrwert für Gastronomie und Gäste zu schaffen.“

Kick für den VIP-Tisch: der Table-Tap mit Jägermeister Orange Flasche auf Eis und zwölf Shotgläsern

Olivia Endlich spricht für Pfeffi: „Aus unserer Sicht geht es heute weniger um die Konsumintensität, sondern stärker um den gemeinsamen Moment innerhalb der Gruppe.“ Der Anstoßmoment stehe klar im Vordergrund. Britta Stage von Jägermeister resümiert: „Gerade heute sehnen sich Menschen nach echten, geteilten Momenten. Shots bieten genau das: emotionale Erlebnisse in der Gruppe. Davon profitiert das Mit-
einander – und letztlich auch die Nachtkultur insgesamt.“

Fraglos hat sich der Shot-Markt jedoch verändert. Der Gast will wissen, was er trinkt. Marke schlägt No-Name. „Was wir heute sehen, ist, dass Konsumenten bewusster trinken, aber gleichzeitig größeren Wert auf Erlebnis und Qualität legen“, sagt Jacquelin Walus, „während früher oft Quantität im Vordergrund stand, beobachten wir heute einen Shift hin zu Marken mit Charakter, Storytelling und Wiedererkennungswert. Gäste möchten nicht einfach irgendeinen Shot bestellen, sie möchten Produkte entdecken, die eine gewisse Identität transportieren. Besonders Produkte mit mediterranem Lifestyle, authentischer Herkunft und klarer Markenwelt gewinnen an Bedeutung.“

Der Gaumenstreichler: Eierlikör mit Pistazie

Three Sixty Vodka von Schwarze und Schlichte setzt hier mit einer neuen Range auf den Premiumtrend bei den Konsumenten. Mit der neuen Shot-Range Three Sixty Fusion wird jetzt ein innovatives, nur 20 Prozent starkes Trio mit markanten Flavours, aufmerksamkeitsstarken Liquids und einem urbanen Flaschendesign mit individuell aufgesprühter Graffiti-Optik gelauncht. Basis ist jeweils der diamantgefilterte Three Sixty Vodka. Die drei Sortten sollen neue Impulse im Nightlife geben, sind speziell für den Genuss bei minus sieben Grad entwickelt worden und bespielen verschiedene Trendgeschmäcker. Der leuchtend grüne Three Sixty Fusion Hyper Lime kommt intensiv süß-sauer daher und überrascht mit frischem, exotischen und prägnanten Geschmack. Fusion Bold Berry überzeugt mit beeriger Cassis-Note und leicht herber Aromatik sowie tiefschwarzer Farbe. Dritter im Bunde ist Fusion Ice Blast, ein klarer Shot mit kühlendem Menthol-Charakter.

„Uns ging es darum, eine Shot-Range zu schaffen, die sofort wiedererkennbar ist und im Regal, hinter der Bar und im Glas eine eigene Präsenz entfaltet, statt einfach neue Flavours zu entwickeln“, klärt Svenja Dahm, Creative Director bei Schwarze und Schlichte, auf, „auch die drei Geschmacksprofile stehen für genau diesen Anspruch: intensiv und überraschend. Und das immer mit der Präzision und Wertigkeit, die man von Three Sixty erwartet.“ Positioniert wird die Fusion-Linie als Premium-Shot und kommt so dem Anspruch der Gäste entgegen. Tim Hotfiel, Senior Brand-Manager der Marke, erklärt den Hintergrund: „Three Sixty Fusion ist für uns ein strategischer Schritt, Three Sixty als Marke in neue Konsummomente zu erweitern. Wir erschließen gezielt die Premium-Shot-Kategorie und schaffen zusätzliche Konsumanlässe. Wir stärken gleichzeitig unsere Relevanz bei einer Generation, die gezielt nach Abwechslung und besonderen Geschmackserlebnissen sucht.“ Zum Launch wurde Three Sixty Fusion im neuen Musikvideo zur Single „Komm näher“ von Juju und RAF Camora prominent in Szene gesetzt. Vkf-Konzepte für die Gastro sind bereits geplant.

Weich und charaktervoll: der neue Whisky-Likör Connor & Riley von Sierra Madre
Ähnlich sieht die Strategie bei Jägermeister aus. Auf die Hauptmarke, das Original aus Wolfenbüttel, baut hier der fruchtige Jägermeister Orange auf, der im letzten Jahr vorgestellt wurde. Beide Marken gemeinsam stehen als starke, profilierte Shot-Produkte mit hoher Markenbegehrlichkeit. „Unser Fokus im Vkf: maximale Sichtbarkeit, Verfügbarkeit und Inszenierung im Objekt“, so Britta Staege, „dazu gehören Tools wie Tap-Machines und aufmerksamkeitsstarke Platzierungen mit klaren Call-to-Actions. So entsteht ein besonderer Moment, der den Shot emotional auflädt – mit starker Signalwirkung: Das will ich auch.“ Die Fußball-WM hat es gerade wieder gezeigt. In Mexiko wird mit Herz und voller Emotionen vielleicht sogar am schönsten gefeiert. Lateinamerikanische Lebensfreude trifft dabei auf das Nationalgetränk, den Tequila. Das Segment feiert derzeit weltweit ein erstaunliches Comeback und erweitert immer wieder den deutschen Markt mit neuen Marken. Inzwischen hat auch Dovgan aus Hamburg, bislang eher für Wodka bekannt, zwei Premium-Marken im Portfolio. Bambarria Tequila stammt direkt aus der Stadt Tequila in der Provinz Jalisco und wird aus 100% Blauer Weber Agave hergestellt. Authentischer Tequila trifft hier auf zeitgemäßes Design. Angeboten werden zwei Qualitäten. Der Blanco überzeugt mit seiner lebendigen Agavennote, während der im Eichenfass gereifte Reposado mit weicher, harmonischer Aromatik begeistert. Wer es noch exklusiver haben möchte, greift zu MFM Tequila aus der traditionsreichen Destillerie Casa Maestri. Auch hier vertreibt Dovgan einen Blanco und Reposado. Highlights sind aber die beeindruckenden, kunstvoll gestalteten Keramikflaschen, die die mexikanische Kultur und das traditionelle Charro-Erbe widerspiegeln. Dadurch wird jede Flasche nicht nur zum Genussprodukt, sondern auch zu einem dekorativen Blickfang für jedes Regal und jeden VIP-Tisch. Getrunken werden sollten beide Marken am besten leicht gekühlt in Shotgläsern oder kleinen Tasting-Gläsern. Das Ritual mit Salz und Zitrone wird der Premium-Qualität eher nicht gerecht. Zu den bekanntesten Shots in der Nacht zählt seit über drei Jahrzehnten auch Kleiner Feigling von Waldemar Behn aus Eckernförde. Seit der Markteinführung 1992 steht die Marke mit ihrem unverwechselbaren Geschmack nach süßer Feige und mildem Wodka, ihrem ikonischen Design und ihrer hohen Bekanntheit für Geselligkeit und spontane Partymomente. Neben dem Original umfasst das Sortiment inzwischen moderne Varianten wie Red Berry Sour und Green Lemon, die im Nightlife stark nachgefragt werden. Mit einem Alkoholgehalt von 20 Prozent beim Original und 15 Prozent bei den Flavoured-Varianten trifft Kleiner Feigling zudem den Wunsch vieler Gäste nach vollem Geschmack bei moderatem Alkoholgehalt. Noch bis Anfang September sorgt die Sommer-Edition Lemon Sour für fruchtig-frische Impulse. Ab 7. September ergänzt die Special-Edition Salty Lakritz das Sortiment. Mit ihrer angenehm salzigen Lakritz-Note sowie der schwarzen Flasche und dem schwarzen Etikett setzt sie bewusst auf einen ungewöhnlichen Auftritt und schafft neue Gesprächsanlässe an der Bar.
In modischem Orange: Berliner Luft Aperitivo

Waldemar Behn bietet den Gastronomen und Veranstaltern individuelle Konzepte an, die gemeinsam mit dem Außendienst gestaltet werden können. Ergänzend gibt es Vkf-Accessoires, Dekoobjekte wie die Kleiner Feigling Wandlampe und verkaufsfördernde Goodies. „Den Kleiner Feigling Eventfilm passen wir auf Wunsch gerne an und entwickeln gemeinsam Aktionsangebote“, erklärt Lisa Behn und hat auch gleich eine Idee parat: „Kreative Mottoparties sind voll im Trend, und auch da passt Kleiner Feigling perfekt rein: von Schlager, über 90er und 2000er bis hin zur Single- oder Kostümparty.“ Für die Oktoberfest-Mottoparty bietet Waldemar Behn außerdem attraktive Alpenschnaps Gastro-Aktionen: Im Aktionszeitraum vom 27. Juli bis 25. September 2026 erhalten Gastronomen bei der Bestellung von Alpenschnaps ein umfangreiches Ausstattungspaket mit Mini-Maßkrügen (Größe 2 cl bzw. 4 cl), Plakaten und Tischaufstellern sowie einem Gutschein für weiteres Service- und Ausschankmaterial wie Holzbohlen, Hut-Serviertabletts oder Stamperl.

Neugierig macht ein schnell in die Höhe geschossenes Produkt bei In-Spirit, das einen festen Umsatz mit sich bringt. Der Dildo Shot in der 0,7-l-Flasche sowie in einem 3-l-Giganten in erschreckend großer Penis-Optik verzückt vor allem die Damenwelt. Was steckt aber in der Flasche? Der Shot schmeckt nach Bubble Gum und Energy-Drink mit Noten roter Früchte. Die Impulskaufrate soll rekordverdächtig sein. Die Flasche bietet sich nicht nur für Damenrunden im VIP-Bereich an.
Keine Neuprodukte gibt es bei EFAG. Ficken, Kuscheln und Stinkefingereinhorn bilden ein vielseitiges Trio aus einem beerigen Partyschnaps mit lasziven Assoziationen, einem süßen Wildbeerenlikör, der bei
Single-Partys und Dating-Events gut ankommt sowie einem besonderen Apfelkorn mit ganz eigenem Humor.

Startschuss fürs Oktoberfest: Waldemar Behn präsentiert die Alpenschnaps Range.
Dass Shots besondere Höhepunkte des Abends markieren, weiß auch Brown-Forman und schickt mit Jack Fire, el Jimador und Herradura gleich drei Marken ins Rennen. „Mit Jack Daniels’s Tennessee Fire bieten wir einen Premium-Shot mit feuriger Zimtnote und eiskalter Servierempfehlung“, sagt Daniela Hubert, Senior Trade Marketing Manager (On-Trade). Die beiden Premium-Tequilas dürften selbsterklärend sein. Denn, so Hubert, „gefragt sind hochwertige und geschmacklich spannende Shots“. Einen fulminanten Start ins Nachtleben plant Sierra Madre mit einer neuen Eigenmarke. Connor & Riley punktet mit einer modernen Markenhaltung, einem attraktiven Preis und einem Geschmack, der sowohl pur als auch in Drinks funktioniert. Das macht den Whisky-Likör weich genug, dass ihn viele mögen, und gleichzeitig charaktervoll genug, dass er in Erinnerung bleibt. Denn Connor & Riley stehe für genau die Momente, in denen aus „Eigentlich sollten wir nach Hause“ ganz spontan „Fuck it, let’s do it.“ wird, erklärt Sierra Madre. Zu den typischen Disco-Klassikern gehört auch Sambuca, der wie viele italienische Produkte fast zeitlos bleibt und auch modern interpretiert im Nachtleben punktet. Jacquelin Walus von Sierra Madre wirft Antica Sambuca ins Rennen und unterstreicht: „Italienische Genusskultur besitzt im deutschen Markt nach wie vor eine enorme Strahlkraft und bietet Gastronomen die Möglichkeit, klassische Shot-Kategorien emotional neu aufzuladen. Ich würde behaupten, dass der Shot-Hype nicht verschwunden, sondern eher erwachsener bzw. reifer geworden ist.“
Feurig-scharf: Jack Daniel’s Fire mit pikanten Zimtnoten

Antica Sambuca steht für authentischen italienischen Anislikör mit intensivem, angenehm süßen Geschmacksprofil und hoher Wiedererkennbarkeit. Das Produkt eignet sich als klassischer Shot, als
Begleiter zu Espressomomenten oder als moderne Alternative innerhalb der Shot-Kategorie. „Ein weiterer wichtiger Faktor ist aus unserer Sicht auch die Effizienz hinter der Bar“, betont
Jacquelin Walus, „gerade in hoch frequentierten Clubs zählt jede Sekunde vor allem dann, wenn Gruppen mehrere Shots gleichzeitig bestellen. Produkte, die schnelle Abläufe ermöglichen und dem Personal das Handling erleichtern. Und das können wir mit dem integrierten und patentierten Ausgießer bei Antica gewährleisten.“ Denn jede Flasche ist mit einem integrierten Flaschenausgießer ausgestattet, der das Dosieren erleichtert und zugleich perfektioniert. Supportet wird die Gastro mit POS-Materialien, individuellen Aktvierungsmaßnahmen für Bars und Clubs, Verkostungsaktionen und saisonalen Promotions, die den Gastronomen helfen, das Produkt auch erlebbar zu machen. „Wir sind auch immer gerne bereit, Gastronomen individuell zu unterstützen und freuen uns immer, wenn wir einen gemeinsamen Weg finden“, so Walus. Angeboten wird Antica Sambuca in der Classic-Version, aber auch in der Sorten Coffee, Raspberry und Liquorice – immer auf Sambuca-Basis.

Überraschend pechschwarz ist der Sambuca-Likör Opal Nera, der sich im Vertrieb von Mack & Schühle befindet und damit neugierig macht. Aber auch der italienische Marillenlikör Bailoni, der Doppel-Likör
Sheridan’s als eine Art Mini-Guinness und der szenige Obstbrand Willi Will I, für den es ein Stampelbrett mit Platz für sechs Shotgläser gibt, gehören zum Portfolio. „Wir unterstützen die Marken in der Verkaufsförderung, indem wir hochwertige und zur Marke passende Shotgläser anbieten“, sagt Brand-Manager Frederic Karberg.

Neuer Spieler im Team: Tequila Bambarria aus 100% Agave

Bella Italia gehört auch bei Wein Wolf zum Programm. Ganz neu im Vertrieb ist der Amaro Averna. Erst vor wenigen Wochen wurde die Distribution des weltbekannten Marke von Disaronno International übernommen. „Amaro Averna ist weit mehr als eine Marke – es ist ein Stück italienische Kultur und Lebensgefühl. Unser Anspruch bei Wein Wolf ist es, genau solche Geschichten im Markt erlebbar zu machen“, sagt Wein Wolf Geschäftsführer Maximilian Scheld, „diese Partnerschaft ist für uns kein bloßer Portfolio-Ausbau, sondern ein klares Bekenntnis zu nachhaltigem Wachstum. Wir treten mit Überzeugung an, Averna in Deutschland neu zu denken und gemeinsam mit unseren Partnern auf das nächste Level zu heben.“
Averna ist aber nicht das einzge Produkt, das sich zum Shot eignet. Becherovka etwa, der bittere Kräuterlikör macht eiskalt eine gute Figur. In Tschechien ist die Marke absoluter Kult. Chancen hat auch „Baby Guinness“, ein Mix aus Tia Maria und Carolans Irish Cream. „Der Shot sieht aus wie ein Mini-Guinness, schmeckt süß und gleichzeitig intensiv nach Kaffee“, meint Senior Brand Managerin Anna Weinrich und erinnert auch an de früher so beliebten Jelly Shots. Wodka-Wackelpudding sei leicht herstellbar und ein Retro-Trend. „Für Zubrowka würde ich super gerne Mini Bison Wackelpudding Treats anbieten. Wäre das nicht cute – und ein Eyecatcher im Nightlife“, ist Weinrich sicher.

Zwölf Jahre ist es her, dass Jens Peter Vente und Matthes Schauerte mit Kettenfett einen außergewöhnlichen Lakritzlikör aus echtem, natürlichen Lakritz, einer ordentlichen Portion Salmiak und 25%
Alkohol schufen. Die Ansage der beiden Gründer lautete damals wie heute „Rock’n’Roll statt Walzer“ – was immer das auch bedeuten mag. Inzwischen ist der kultige 25-Prozenter mit dem süß-salzigen Geschmack goldprämiert und flächendeckend in Deutschland erhältlich. „Für Mann und Frau. Und definitiv nicht nur für Lakritzliebhaber“, meint Matthes Schauerte, „auch Kenner der herben Kräuterliköre und klaren Brände kommen selten am kernigen Namen und dem kräftigen Geschmack vorbei.“ Angeboten werden eine 0,5-l-Kanne, eine 0,2-l-Flasche und Miniflaschen. „Wir bei Kettenfett fördern das Miteinander, die Einfachheit im Machen und leben die Geselligkeit“, meint Matthes Schauerte. Die Gastro unterstützt das Unternehmen namens Tagewerker aus Köln mit Brillen und einer Fetten-Kette, die speziell für Festivals, Beachclubs und Feste entwickelt wurde sowie einem Festival-Bundle, das sich auch gut zur Verlosung eignet. Weiteres Highlight ist ein leuchtender Leuchtturm für Nachteulen, der den Weg zur nächsten Theke weist. Gebrandte Shotgläser, Barmatten, Bierdeckeln, Postkarten und Tischaufsteller runden das Angebot ab.

Groß, mittel, klein: der Kölner Lakritzlikör Kettenfett in verschiedenen Größen

Aus den Randbezirken der deutschen Hauptstadt kommt Berliner Luft und beweist regelmäßig, wie erfolgreich
frischer Wind im Markt erzeugt werden kann. Neuestes Familienmitglied ist Berliner Luft Aperitivo. Die moderne, farbstarke Innovation folgt dem Trend zu orange-
roten Drinks, die allesamt deutlich zeigen: Das Auge trinkt mit. Der neue Likör überzeugt leuchtend schrill, bleibt gleichzeitig aber ein unverkennbarer Teil der Berliner Luft Familie, die für Lebensfreude, Urbanität und ikonische Brand-Power steht. Berliner Luft Aperitivo verbindet die Leichtigkeit eines Aperitifs mit der klaren Markenidentität von Berliner Luft. Die leuchtende Farbwelt sorgt für hohe Sichtbarkeit im Regal, an der Bar und im Glas und trifft damit genau den aktuellen Konsumententrend, Drinks sollen nicht nur gut schmecken, sondern auch Stimmung transportieren und Teil gemeinsamer Genussmomente sein. Mit diesem Neuprodukt eröffnet Berliner Luft ein weiteres Kapitel seiner Erfolgsgeschichte: geschmacksintensiv, farbenfroh, vielseitig, gesellig und fest verankert in der Berliner Markenwelt.

Knallgrün: Pfeffi Pfefferminzshot
von Nordbrand Nordhausen

Pfefferminz bestimmt auch den Geschmack von Pfeffi. Der Likör unterscheidet sich aber deutlich in der Farbe. Knallgrün kommt die Marke von Nordbrand Nordhausen daher, die sich als Markführer im Segment Pfefferminzliköre bezeichnet. Gastropartner werden mit passenden Vkf-Materialien wie Shotgläsern, Merchandising-Artikeln oder ausgewählten Aktivierungsmaßnahmen zur besseren Sichtbarkeit am POS unterstützt.

Eine Alternative für all die Gäste, die bewusst keinen kräftigen Kräutershot oder 40 Prozent Alkohol trinken möchten, hat Kornfetti entwickelt. Aktuell stehen vor allem die Fruchtliköre Himmi (Himbeer-Limette) und Spliti (Maracuja-Vanille) sowie der neue Corni im Mittelpunkt. Corni ist ein Cornflakes-Likör, der wie der letzte Schluck aus der Cornflakes-Schüssel schmeckt. „Genau das macht ihn so besonders“, meint Firmenchef Julian Wurtz, „er weckt bei vielen Menschen sofort Kindheitserinnerungen. Diese Mischung aus Nostalgie und Geschmack kommt aktuell unglaublich gut an.“ Der Fokus liegt auf hochwertigen Frucht- und Fun-Likören mit moderatem Alkoholgehalt, die preislich trotzdem im Massensegment bleiben. „Wir wollten keinen Premiumshot entwickeln, den sich kaum jemand bestellt, sondern einen Shot, der Spaß macht, geschmacklich überzeugt und eine breite Zielgruppe anspricht“, erklärt Wurtz. Die Gastro supportet das Unternehmen mit Maßnahmen, die ganz konkret zum jeweiligen Club passen. Zusätzlich aber auch mit klassischem Vkf-Material und Social-Media-Paketen. Außerdem kann bezüglich Sortiment, Preisgestaltng und Aktionen beraten werden.

Cooles Erlebnisglas: In die Mitte kommt der Kornfetti Himbeer-Limetten-Likör, drumherum 2 cl Prosecco.

Zur Geschmacksüberraschung wird auch der neue Zwack Unicum Orange Bitter, der als Line-Extension bei Diversa auf den Zitrustrend einzahlt. Basis ist der bekannte Kräuterlikör, veredelt mit Orangendestillat und -extrakt sowie gereift in Eichenfässern. Die Inspiration für den Orange Bitter reicht mehrere Jahrzehnte zurück: Während der Produktionszeit in Italien entdeckte die Familie Zwack die dort beliebte Art, Unicum auf Eis mit einer Orangenscheibe zu servieren. Diese Serviertradition lieferte den Impuls für die heutige Produktinnovation. Getrunken wird er pur auf Eis mit einer Orangenscheibe.

Der Mittelmeerraum hat noch ganz andere Highlights zu bieten. Das hat jetzt auch Mack & Schühle aus Owen/Teck erkannt und den Vertrieb ausgewählter Produkte von Badel, dem Marktführer der kroatischen Obstbrände im Export, übernommen. Topseller ist dabei der kultige Badel Sljivovica, schon jetzt meistverkaufter Pflaumenbrand in Deutschland. Jährlich treffen allein drei Millionen Deutsche im Kroatien-Urlaub auf die Marke. Zu Sljivovica gesellen sich eine Premium-Selection-Variante sowie der Kräuterlikör Antique Pelinkovac mit bittersüßem Geschmacksprofil.

Gut kombiniert hat die Lantenhammer Destillerie bei der Erweiterung ihres Premium-Sortiments. Bei Raritas Pistazien Eierlikör verschmelzen die intensiv nussige Note frisch gerösteter Pistazien mit der samtigen Cremigkeit feinsten Eierlikörs zu einem einzigartigen Geschmackserlebnis. Hergestellt wird in kleinen Chargen von nur 200 Litern und unter Verwendung von frischem Eigelb. „Unser Ziel war es, etwas ganz Besonderes zu schaffen: eine Komposition, die nicht nur den Gaumen verführt, sondern auch die Leidenschaft spürbar macht, die in jedem unserer Premium-Destillate steckt“, erklärt Geschäftsführer Tobias Maier.

Reine Spirituosen, die sonst in Longdrinks und Cocktails ihren Platz haben, werden im Nightlife eher selten geordert. Wodka macht hier allerdings eine Ausnahme. „Zu unseren Shot-Klassikern gehört Moskovskaya – tatsächlich haben wir hier aufgrund seiner Reinheit und Qualität einen überdurchschnittlichen Anteil an Purtrinkern“, teilt Brand-Manager Frederic Karberg von Mack & Schühle mit. Ähnliches verkündet auch Anna Weinrich von Wein Wolf bezüglich
Zubrowka.

Tiefschwarz: Spezial- Edition Salty Lakritz von Kleiner Feigling

Text: Klaus Niester

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