Die Aufmerksamkeit gehört oft den Flaggschiffen, die mit den Merkmalen „größer, weiter, heller“ punkten. In den vielen Clubs im Land haben sie nichts verloren. Dort werden kompakte Formate benötigt, die auch bei niedrigen Deckenhöhen problemlos eingesetzt werden können. Zwölf Anbieter schlagen ihre Lösungen vor.
Eliminator Lighting „Stryker Max“
Für niedrige Decken eignet sich die „Stryker“-Serie mit den drei Moving-Heads Wash, Spot und Max. Letzterer zeigt sich vielseitig und mit großer Performance bei Maßen von nur 370 x 290 x 180 mm und leichten 7,5 kg. Der Zoom erlaubt mit 4° bis 55° flexibles Arbeiten. Eingebaut sind sechs 40-Watt-RGBW-LEDs und ein Ring aus 60 RGB-LEDs für Eye-Candy-Effekte. Weißlicht-CCT-Presets von 2.800 bis 8.500 K und ein großes Effektset machen den „Stryker Max“ zu einem Must-Have für dynamische DJ-Sets. (www.adj.eu)
Luminus Lighttech „LU740“
Kleine Maße, große Features kennzeichnen den „LU740“, der bei 334 x 195 x 166 mm leichte 5 kg wiegt, aber mit sieben 40-Watt starken RGBW-LEDs und einem Zoom von 7 bis 45 Grad daherkommt. Der kompakte Kopfschwenker kann als Universal-Scheinwerfer für vielerlei Herausforderungen bezeichnet werden. Omega-Klemmen erleichtern die einfache Montage. (www.lexvision.de)
Ignition „Wotan 300“
Mit nur 6,3 kg ist der superkompakte Kopfschwenker ein Leichtgewicht, das sich mit den Maßen 213 x 340 x 170 mm auch in engen Räumen mit niedrigen Decken wohlfühlt und leicht zu installieren ist. Der Zoom von 4,5° bis 36,5° schafft eine flächige Ausleuchtung, bietet aber auch Beam-Effekte. Sieben 40 Watt starke RGBWW-LEDs sorgen für intensive Farben. Die integrierte Pixelsteuerung bietet auch vorgefertigte Pixeleffekte. (www.thomann.de)
Ignition „Gawan 200“
Expolite „Dragon Beam 150“
Dieser Moving-Head eignet sich gut für Clubs mit niedriger Deckenhöhe, da er trotz kompakter Bauform einen sehr engen 2°-Abstrahlwinkel für präzise, intensive Beams bietet. Die Endless-Tilt-Funktion ermöglicht fließende Effekte ohne Richtungswechsel, was gerade bei begrenztem Raum über dem Publikum ein großer Vorteil ist. In Kombination mit dem geringen Gewicht von 10,2 kg, 540° Pan, je einem Rad mit 13+1 Gobos und 14 Farben, überlagerbaren Prismen und hoher Lichtleistung ist das nur 287 x 206 x 428 mm große Gerät ideal für niedrige Decken und enge Installationen. (www.focon-showtechnic.com)
ADJ „Vizi Beam RX2“
Cameo „AZOR W2“
beamZ „Nova“-Serie
JB-Lighting „P5 Beamspot“
JB-Lighting „P10 Profile“
LCPRO „Auron One20“
Eurolite „TMH-B90“
Eurolite „TMH-H380“
Wer mit nur wenigen Scheinwerfern arbeiten möchte, die ihr Licht möglichst breit und in vielen Facetten im Raum verteilen, greift zum flimmerfreien „TMH-H380“. Das Washlight auf RGBL-Basis mit 19 x 20-Watt Quadcolor-LEDs verfügt über einen motorisierten Zoom von 1° bis 35° und kann damit sowohl enge Beams als auch weiches, flächiges Licht erzeugen. Seine Besonderheit ist die drehbare Linsenscheibe, die aus einem gebündelten Strahl zahlreiche Einzelstrahlen formt und dynamische Flower-Effekte erzeugt. Da jede LED einzeln angesteuert wird, sind auch mehrfarbige und sehr lebendige Effekte mit nur einem Gerät möglich. So lassen sich mit einem einzigen Moving-Head sowohl raumfüllende Wash-Effekte, markante Beams als auch interessante Effektbilder realisieren und mit einem Setup sehr unterschiedliche Lichtdesigns umsetzen. Der Scheinwerfer misst 340 x 225 x 345 mm und wiegt 11,75 kg. (www.steinigke.de)
Clay Paky „Mini-B Spot“
Die gesamte „Mini-B“-Range passt aufgrund der kompakten und leichten Bauform mit nur 8,5 kg sehr gut auf kleine Floors. Vorgestellt wird hier der kleine leistungsstarke „Mini-B Spot“ mit den Maßen 220 x 186 x 401 mm. Die 70-Watt-Weißlicht-LED liefert 3.500 Lumen und verbraucht dabei nur 150 Watt. Das Farbrad bietet sieben Farben und einen CTO-Filter für ein natürliches Warmweiß. Das Goborad verfügt über sieben austauschbare Gobos. Weitere Features sind ein rotierendes Prisma, ein 5°-Soft-Edge-Frostfilter und ein Zoom von 13° bis 43°. Dank aktueller Steuerprotokolle und schneller Bewegungen lässt sich der „Mini-B Spot“ problemlos in bestehende Club-Setups integrieren. (www.claypaky.it)
Martin „MAC One“
Trotz seines geringen Gewichts von nur rund 4,4 kg und einer sehr kompakten Bauform mit 254 x 177 x 336 mm liefert der „MAC One“ beeindruckende Effekte: Er kombiniert Beam-, Wash- und Eye-Candy-Funktionen in einem Gerät. Die große Fresnellinse sorgt für weiche Wash-Effekte mit einem Zoombereich von 4° bis 27°, während der lichtstarke, enge Beam kräftige Mid-Air-Effekte ermöglicht – Effekte, die man sonst nur von deutlich größeren Scheinwerfern kennt. Ausgestattet ist er mit einer speziell entwickelten RGBL- LED und 24 RGB-LEDs für Direct-View-Effekte. Durch eine hohe Lichtqualität ist er das perfekte Key-Light. Mit seinen sehr schnellen Pan/Tilt-Bewegungen eignet er sich zudem besonders für den Einsatz in Clubs, wo das Licht zu schneller Tanzmusik getaktet ist. (www.lightpower.de)
Prolights „Jet Hybrid200“
Mit seiner 200-Watt-LED-Lichtquelle und bis zu 8.000 Lumen Lichtleistung bietet der „Jet Hybrid200“ sowohl enge Beams als auch breite Spot- und Mid-Air-Effekte und eignet sich damit perfekt für dynamische Lichtshows im Nightlife. Durch seinen flexiblen Zoombereich von 3,5° bis 40° bietet er ein breites Leistungsspektrum – vom intensiven Beam bis hin zu weiten Wash- oder Projektionsbildern. Zwei Goboräder mit rotierenden und statischen Gobos, ein Farbrad inklusive CTO- und High-CRI-Filtern, ein 5-fach-Prisma sowie Frostfilter eröffnen Lichtdesignern fast unbegrenzte gestalterische Möglichkeiten. Trotz dieser umfangreichen Ausstattung bleibt das Gerät mit nur ca. 15 kg und Maßen von 356 x 538 x 205 mm angenehm zu montieren – ein deutlicher Vorteil in beengten Installationssituationen. (www.lightpower.de)
Showtec „Shark Beam One“
Text: Klaus Niester
