In den letzten 45 Jahren ist der Pro-Kopf-Konsum von reinem Alkohol in Deutschland um fast die Hälfte gesunken. Waren es 1980 noch 15,1 Liter, wurden im letzten Jahr nur noch 8,5 Liter gezählt. Das teilte Statista auf Basis von Daten der DHS und des BSI mit. Die Entwicklung deutet auf einen strukturellen Wandel im Konsumverhalten hin. Gesundheitsbewusstsein, strengere Regulierungen und veränderte Lebensstile könnten dazu beitragen, dass Alkohol langfristig an Bedeutung verliert. Für die Branche könnte das sinkende Absatzmengen und einen stärkeren Fokus auf alkoholarme oder alkoholfreie Produkte bedeuten. Gleichzeitig könnte der Rückgang gesundheitliche Risiken reduzieren und die Belastung für das Gesundheitssystem verringern.