Am 8. Mai 2001 gründeten Berliner Clubbetreiber und Veranstalter die Clubcommission Berlin e.V., die erste Interessenvertretung dieser Art weltweit. Was 2001 als Reaktion auf Polizeirazzien, Verdrängung und das Verschwinden kultureller Orte entstand, hat die Wahrnehmung von Clubkultur in Berlin und weit darüber hinaus grundlegend verändert. 25 Jahre später zählt die Clubcommission über 250 Mitglieder, darunter so gut wie alle namhaften Berliner Clubs und Veranstalter. In den letzten zehn Jahren hat sie über zehn Millionen Euro an Clubs, Kollektive und Veranstalter weitergereicht, durch den Tag der Clubkultur, Veranstaltungen wie die Europäische Clubnacht und die Förderung von Schallschutzmaßnahmen. Während der Pandemie erreichte sie 40 Millionen Menschen mit United We Stream. Heute ist die Clubcommission die größte und einflussreichste Organisation ihrer Art auf der Welt. Ein Modell, um das Berlin international beneidet wird. „25 Jahre Clubcommission bedeuten 25 Jahre Beweis, dass Veränderung möglich ist“, betont Marcel Weber, 1. Vorsitzender der Clubcommission, „Clubs sind heute politisch, kulturell und wirtschaftlich anerkannt. Diesen Weg setzen wir fort. Damit diese Anerkennung auch dort ankommt, wo sie gebraucht wird: auf der Straße, im Kiez, im konkreten Schutz von Orten.”
