Der Kehler Großbrand und seine Folgen

Der Großbrand in der Kehler Discothek „K Club“, bei dem das Gebäude Ende März komplett zerstört wurde, ist für Gäste und Personal glimpflich verlaufen. Verletzt wurde letztlich niemand. Das Brandschutz- und Sicherheitskonzept des Clubs hat hundertprozentig gegriffen. In weniger als vier Minuten war der Betrieb, in dem sich 750 Personen aufhielten, geräumt. Konzept und Security wurden danach von den Behörden und der Feuerwehr ausdrücklich gelobt. Was bitter aufstößt, ist jedoch der Vergleich in zahlreichen Medien mit dem tragischen Unglück im schweizerischen Crans-Montana zu Jahresbeginn, bei dem zahlreiche Todesopfer und Schwerverletzte zu beklagen waren. Dort handelte es sich nicht um eine Discothek, sondern um eine Bar. Augenscheinlich war das Lokal überfüllt, Minderjährige waren zugegen, ein Notausgang versperrt und Ausstattungen nicht schwer entflammbar. Nichts davon trifft wohl auf den Kehler „K Club“ an der französischen Grenze zu. Die Ursache für das jüngste Feuer war bei Redaktionsschluss noch nicht gefunden. Aus Angst, haftbar gemacht zu werden, überprüfen derzeit deutschlandweit viele Behörden den Brandschutz in Clubs und Discotheken. Dabei kam es auch zu Schließungen.

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