Trotz schwierigem Marktumfeld kann sich die Semper idem Underberg AG aktuell behaupten und entwickelt sich besser als die Spirituosenbranche insgesamt. Während der deutsche Gesamtmarkt 2025 laut NielsenIQ einen Umsatzrückgang von rund fünf Prozent verzeichnete, erzielte die Underberg-Gruppe in den ersten drei Quartalen des vom Kalenderjahr abweichenden Geschäftsjahres (April bis Dezember 2025) Umsatzerlöse von 103,5 Mio. Euro. Damit liegt das Unternehmen leicht (+0,1 Prozent) über dem Vorjahresniveau von 103,4 Mio. Euro. „Beim Ziel, am Ende des Geschäftsjahres das Vorjahresniveau erreicht zu haben, liegen wir voll im Plan“, sagt CEO Michael Söhlke, „es wird deutlich, dass unsere Strategie – unter anderem mit Fokus auf Neuprodukte und Internationalisierung – tragfähig ist.“ Wesentlichen Anteil am positiven Geschäftsverlauf hat die eigene Marke St. Hubertus-Tropfen. Die erfolgreiche Einführung der Sorten Lakritz und Saurer Pfirsich sowie die attraktive Sortenvielfalt sorgten in den ersten neun Monaten für ein zweistelliges Umsatzplus. „Hubi“, der sich von einem reinen Kräuterlikör-Anbieter zum Marktführer bei Kleinflaschen in der Gesamtkategorie „Liköre“ etabliert hat, setzt damit seinen erfolgreichen Weg als dynamische Preis-Einstiegsmarke im Portfolio fort und spricht insbesondere jüngere Zielgruppen an. Sehr zufrieden sind die Rheinberger zudem mit den Fortschritten beim Vertrieb der Distributionsmarken für ausländische Brand-Owner. „Auch dadurch konnten wir im Third-Party-Bereich ein Wachstum von 6,5 Prozent erzielen“, erläutert CCO Thomas Mempel, „zudem führten unsere Maßnahmen im Auslandsgeschäft zu einem Absatzplus von 6,6 Prozent; besonders erfreulich ist die anhaltend gute Entwicklung in Brasilien.“ Weitere Details unter „www.semper-idem-underberg.com“.